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Dresden.
26. Februar 2026

Friedenspreis Dresden an polnische Frauenrechtsaktivistin

Die Verleihung des von der Klaus Tschira Stiftung geförderten Preises an Klementyna Suchanow ist am 12. April in der Dresdner Semperoper.

Dresden, 26. Februar 2026. Der Friedenspreis Dresden geht in diesem Jahr an die polnische Frauenrechtsaktivistin Klementyna Suchanow. Gewürdigt wird damit das Engagement der Schriftstellerin und Journalistin für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Frieden, so die Initiative Friedenspreis. Die Klaus Tschira Stiftung unterstützt den Preis, der seit 2010 an Persönlichkeiten vergeben wird, die sich in besonderer Weise um Frieden und Völkerverständigung bemühen.

Suchanow dankte der Initiative: „Ich bin überwältig von der Auszeichnung. Eine solche Ehre hätte ich mir nie erträumt“. 1974 wurde sie in der niederschlesischen Stadt Kamienna Góra geboren, studierte Polnisch und Spanisch an der Universität Breslau und promovierte 2003 in Literaturwissenschaft. 2023 erschien ihr Buch „Das ist Krieg“, das sich mit radikalen Fundamentalisten und deren Auswirkungen auf die Rechte von Frauen und Minderheiten befasst und Anstoß zu einer weltweiten Debatte gab.

Bei der festlichen Preisverleihung am Sonntag, 12. April, um 11 Uhr in der Dresdner Semperoper hält der langjährige luxemburgische Außenminister Jean Asselborn eine Laudatio. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ist mit einem Grußwort vertreten. Musikalisch umrahmt wird die festliche Preisverleihung vom aufstrebenden polnischen Jazzpianisten Dominik Wania. Der Rapper Juse Ju wird Wolf Biermanns Hymne „Ermutigung“ neu interpretieren. Die Dresdner Choreografin und Tänzerin Katja Erfurth führt eine eigene Kreation auf, die der Preisträgerin gewidmet ist.

Der Friedenspreis Dresden – International Peace Prize wurde 2010 ins Leben gerufen. Er geht auf den deutsch-amerikanischen Medizin-Nobelpreisträger Günter Blobel zurück und wird von der Klaus Tschira Stiftung unterstützt. Zuletzt erhielt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Auszeichnung. Weitere Preisträger sind der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny (posthum), der polnisch-amerikanische Architekt Daniel Libeskind und der Kriegsfotograf James Nachtwey.

Alle Infos zur Teilnahme an der Preisverleihung: www.friedenspreis-dresden.de

Kontakt:

Friedenspreis Dresden

kontakt@friedenspreis-dresden.de

Tel: 0171 4291486

www.friedenspreis-dresden.de

 

Klaus Tschira Stiftung:

Anja Heinzelmann (Leitung Kommunikation)

Tel.: 06221-533 118

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