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München/Heidelberg.
23. September 2026

Einstieg in den Wissenschaftsjournalismus

Klaus Tschira Stiftung und Deutsche Journalistenschule führen die Tiefgang-Förderung fort.

Von der Laborarbeit zum Storytelling, von der Datenanalyse zur Investigation: Die Klaus Tschira Stiftung bietet angehenden Journalistinnen und Journalisten mit naturwissenschaftlichem oder technischen Hintergrund eine spezielle Förderung für die Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München: Für das Aufnahmeverfahren zum Ausbildungsstart 2027 können sich Interessierte ab sofort im Bewerbungsportal der DJS registrieren.

Mit der Kooperation ermutigen die Stiftung und die Journalistenschule Leuchtturm-Talente mit MINT-Hintergrund dazu, in den Journalismus einzusteigen. Die Förderung umfasst neben der Vermittlung von Praktika in Wissenschaftsredaktionen ein Mentorenprogramm und eine finanzielle Unterstützung von zuletzt bis zu 17.500 Euro für die zwölfmonatige Ausbildung.

Crossmediale Ausbildung 

Wissensbasierte Berichterstattung bildet an der Deutschen Journalistenschule einen festen Bestandteil der crossmedialen Ausbildung. Aktive Journalistinnen und Journalisten aus renommierten Medienhäusern lehren journalistische Recherche und Storytelling, geben Einblick in die Arbeit in der Zeitungsredaktion, hinterm Mikrofon oder vor der Kamera. Daneben hat die Einrichtung in Zusammenarbeit mit der Leibniz-Gemeinschaft einen gemeinsamen Interview-Workshop für Nachwuchsforschende und angehende Medienschaffende entwickelt.

„Eine informierte Öffentlichkeit hängt davon ab, dass wissenschaftliche und journalistische Kompetenz auf hohem Niveau zusammenspielen“, sagt die Leiterin der Deutschen Journalistenschule, Henriette Löwisch. „Nachwuchs mit naturwissenschaftlicher oder technischer Kompetenz, der die journalistischen Techniken gemeistert hat, ist in den Medien gerade heute besonders gefragt.“

Aufnahmeverfahren in zwei Stufen

Voraussetzung für die Förderung ist neben dem erfolgreichen Absolvieren des Aufnahmeverfahrens die besondere Befähigung zur Berichterstattung über Wissenschaft, Forschung und Technik, zum Beispiel durch einen Uni-Abschluss in einem MINT-Fach.

Interessierte setzen bei der Anmeldung für den Bewerbungslauf ein Häkchen bei „Talentförderung für Naturwissenschaftler“. Wer dann an der Deutschen Journalistenschule aufgenommen wird, erhält die Unterlagen und kann sich für das Tiefgang-Programm bewerben.

Die Förderung geht bereits ins zehnte Jahr. Absolventinnen und Absolventen des Programms arbeiten für Medien wie die ZEIT, die Süddeutsche Zeitung, das Handelsblatt und die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ebenso wie für Fachmedien oder in der Wissenschaftskommunikation.

Kontakt:

Deutsche Journalistenschule (Referentin)

Anja Hallam

Referentin

E-Mail: hallam@djs-online.de