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Hamburg.
21. Mai 2026

Streitbare Demokratie – wie behaupten sich Wissenschaft und Justiz?

Wie bleiben Wissenschaft und Justiz handlungsfähig, wenn Desinformation und politischer Druck zunehmen? Darüber wird am 11. Juni in Hamburg im Rahmen von "Expertise unter Druck" diskutiert.

Wissenschaft und Justiz geraten zunehmend in politische und öffentliche Auseinandersetzungen. Welche Voraussetzungen sind notwendig, damit sie auch unter politischem Druck langfristig handlungsfähig bleiben? Wie lässt sich das Vertrauen in wissenschaftliche Expertise und richterliche Unabhängigkeit stärken? Wie können wir die institutionelle Autonomie schützen und gleichzeitig verschiedene gesellschaftliche Gruppen und Generationen in die demokratischen Debatten einbinden?

Darüber diskutieren in der öffentlichen Abschlussdiskussion des Symposiums „Expertise unter Druck“ auf dem Podium Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Verfassungsrecht und Sozialrecht, Universität Potsdam und Prof Dr. Alena Buyx, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Technische Universität München; Kuratoriumsmitglied der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS am 11. Juni, um 18.30 Uhr in Hamburg, Bucerius Law School, Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg.

Ein Grußwort von Senatorin Maryam Blumenthal eröffnet die Abenddiskussion des Symposiums 2026 im Rahmen der Initiative „Expertise unter Druck“ von uns als ZEIT STIFTUNG BUCERIUS gemeinsam mit der Klaus Tschira Stiftung und dem Scicomm-Support. Die Moderation übernimmt Andreas Sentker, ZEIT Verlagsgruppe.

Weitere Informationen über das Symposium 2026 und Anmeldung:

Initiative & Symposium: „Expertise unter Druck“: https://www.zeit-stiftung.de/themen/thema/102-neue-initiative-&-symposium-expertise-unter-druck

Anmeldung zur Abendveranstaltung: https://pretix.eu/zeit-stiftung/eud-2026/